5. Mai 2017 - 1 Kommentar.

Die Sache mit den Luxusmarken…

....musste ich mal was los werden, was mir schon einige Zeit "unter den Nägeln" brennt.

Was ist denn daraus geworden, dass ich, wenn ich mehr bezahle, auch mehr Qualität und bessere Dienstleistung bekomme?

Wer mir auf Instagram und Facebook folgt, hat sicherlich zur Kenntnis genommen, dass ich vor gar nicht allzu langer Zeit in Paris war. Eins vorweg: eine wunderschöne Stadt und immer wieder eine Reise wert.
ABER: Gefühlt im Epizentrum der High-Fashion steuerte ich auch, alleine schon zu "Recherche-Zwecken" (naja, ganz ehrlich, ich hatte auch Geburtstag...), diverse Luxus-Stores an. Und jetzt kommt es: Ich stand davor in einer Schlange, musste auf Einlass warten, dann an einem Türsteher vorbei, der mich die Mini-Clutch (ebenfalls von einer Luxusmarke) öffnen liess. Zack- Luxus-Feeling vorbei. Da werde ich in manchem H&M, Zara & Co. Shop besser behandelt. Ich habe daraufhin, trotz Kaufabsicht eines lang ersehnten Klassikers, die Geschäfte verlassen.

Nun mag der aufmerksame Leser sich fragen, ob dies wohl etwas mit Sicherheit zu tun hat. Ich denke, was in eine Clutch passt, könnte ich theoretisch auch unterm Rock verstecken- und den musste ich nicht heben. 

Ähnliches ist mir auch schon in deutschen Städten passiert: Verkäufer in den Shops extrem blasiert, wenig kompetent in Fach- und Warenkunde; und noch nicht einmal ein Getränk angeboten, während man drauf und dran ist, eben mal ein Monatsgehalt eines Durchschnitts-Verdieners in Deutschland auf den Tisch zu legen. 

Und dann kommen wir noch zur Qualität: Die Klassiker werden immer teurer, während die Haltbarkeit der Artikel zu wünschen übrig lässt. Geschweige denn, dass oftmals die Produktionsstätten nicht transparent sind. 

Was ist aus: Viel kostet viel geworden? 

Steht tatsächlich noch der Kunde und die Qualität im Mittelpunkt, oder geht es nur noch um die zur Schaustellung der Marken in (oftmals) immer schlechter werdenden Qualität und temporären, vergänglichen, Designs, damit man gezwungen ist, zur nächsten Saison wieder viel Geld auszugeben?

Versteht mich nicht falsch: Ich bin absolut fashionabhängig und absolut markenaffin; ich hinterfrage aber dennoch, ob ich immer "Value for Money" bekomme und auch, ob die Entwicklung der letzten Jahre noch in Relation steht.

Nun habe ich natürlich den Vorteil, quasi als "Fachfrau" (Schneider- und Design-Ausbildung), die Qualität eher prüfen zu können, als ein Laie. Was bleibt diesem denn, als zu glauben, dass Marke gleich Qualität bedeutet? Wir alle sparen Monate oder viell. auch Jahre auf das Objekt unserer Begierde, um dann im Geschäft festzustellen, dass es sich auch hier um ein Massenprodukt handelt!? Einerseits, weil die Verkäufer uns schlecht beraten (oder sich keine Zeit für die Beratung nehmen), oder weil wir bemerken, dass die Artikel unschön aus Klarsicht-Plastiktüten, wie beim Online-Versand eines Katalog-Hauses gezogen werden. Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber ich habe immer davon geträumt, dass meine Taschen und Schals von Beginn an in weichen Stoffsäcken und Seidenpapier "geschlafen" haben.

Ich wünsche mir, dass es wieder mehr um die Qualität des Produktes geht und dass der Kunde im Mittelpunkt steht. Dass die Luxushäuser sich wieder auf das besinnen, worum es geht: Die hochwertigen und kreativen Kollektionen, die uns inspirieren und zum Träumen bringen und nicht um Party-Fotos auf Instagram und Co. Ihrer derzeitigen Chef-Designer. Ich möchte gerne Kleider und Taschen und Schuhe kaufen, an denen ich über JAHRE Freude haben könnte, wenn ich sie entsprechend pflege.

Und bis dahin empfehle ich allen, sich auch mal bei den kleinen Manufakturen und Jung-Designern umzuschauen. Hier bekommt man noch was in die Tasche fürs Geld- und ein gutes Treatment noch dazu.

Herzlichst

YU

29. Januar 2017 - Keine Kommentare!

Zum Thema Detox Teil 2. Oder: Frühstück ist fertig!

....Tag 7 in Indien, soeben bin ich, wie jeden Morgen hier, nachdem ich den Jetlag überwunden hatte, um 6 Uhr aufgestanden (freiwillig und ohne Wecker!) und um 6.30 Uhr kam schon das fröhliche Mädchen aus der Therapie, um mir 110ml flüssiges Ghee zu bringen. Dies ist heute mein Frühstück. Gestern und vorgestern waren es je 30ml.
Aber mal ganz von Anfang:

Sonntag ging es ja los. Von Frankfurt über Dubai nach Cochin. In Dubai traf ich meine Freundin und Leidensgenossin für diese Tage, die aus München anreiste. Und was macht man so im Transit, wenn man auf dem Weg zum Detoxen ist? Richtig, erst mal noch ein Gläschen Wein trinken. Schliesslich fahren wir ja weg, um zu entgiften...

Montagmorgen landeten wir also in Cochin. Nachdem wir die Passkontrolle und die Hürde der Gepäckausgabe überstanden haben, spuckte uns der Flughafen aus in die (für mich bis dato) unbekannte Welt. Ein Fahrer erwartete uns schon, der uns ins "Sitaram Beach Retreat", ca. 100 km entfernt vom Flughafen, bringen sollte. Trotz extremer Müdigkeit konnte ich, ob der vielen Eindrücke, auf der Fahrt kein Auge zu tun. Vieles ist für unsere europäischen Augen wunderlich, aufregend, schön, aber einiges auch sehr traurig.

Wir erreichten das Resort und wurden sofort sehr freundlich empfangen- wir fühlten uns von der ersten Minute an liebevoll umsorgt und in guten Händen. Was man jedoch direkt mit einem Merkblatt zu unterschreiben bekommt, ist, dass man sich in keinem Wellness-Resort befindet, sondern vielmehr in einer Hotelanlage mit Ärztebetreuung. Wir würden viell. sagen: Eine Klinik unter Palmen. Ich erkläre mich einverstanden, dass ich hier bin, um mich vertrauensvoll in die Hände der Ärzte zu legen. Aufregend! Der Chefarzt stammt aus einer Famile, die nun bereits seit Generationen Ayurveda praktiziert und Landesweit Kliniken betreut. Wenn ich hier also nicht gut aufgehoben bin...

Die Zimmer befinden sich in kleinen Bungalows mit Klimaanlage und Deckenventilator. Sicherlich etwas einfacher gehalten- aber es ist wirklich so, dass man sich sofort woh fühlt, auch, wenn unser westlicher Perfektionismus wahrscheinlich irgendwo ein Haar finden würde. Ich, der sonst überall das Haar sucht, fühle mich pudelwohl. Das Resort ist ein Traum, die Mitarbeiter hier alle so freundlich. Der ganze Ballast, womit man sich normalerweise stresst, ist komplett zuhause geblieben. Wie entspannend.

Keine 2 Stunden später hatten wir schon unseren ersten Arzttermin. 3 Ärzte, die sich gewissenhaft nach dem Grund Deines Kommens erkundigen. Puls-, Zungen-, Augendiagnose. Alles wird abgefragt. Etwaige Süchte (Zucker, Alkohol....) werden abgefragt und alle Ärzte nicken wissend ob der westlich gestressten Mimik. Zum Abschluss wird mir Mut gemacht: Ja, wir bekommen das in 2 1/2 Wochen hin.

Na gut... Also Urlaub ohne "Sundowner". Dafür viele Thermoskannen mit heissem Wasser und lecker indischem Essen, das genau auf meine Konstitution abgestimmt wird. Ohne Rücksicht- was der Arzt sagt, ist hier Gesetz. Meine Freundin bekommt noch leckeres Curry mit Reis oder indischen Pfannkuchen, während ich nach 2 Tagen schon auf Reisschleim gesetzt bin. Hmmm, viell. habe ich die letzten Monate doch übertrieben!?

Die ersten Tage plagten mich Kopfschmerzen und Jetlag. Bei den täglichen Arztterminen wird aber auf all meine Befindlichkeiten Rücksicht genommen und sofort im Rahmen der Massage-Therapie und des Ernährungsplans darauf reagiert. Man ist zu keinem Zeitpunkt alleine mit seinen Zipperlein- so werden meine Nackenschmerzen bereits seit 4 Tagen mit Stempel-Massagen und Umschlägen bearbeitet. 

Nun bin ich also bei der Königsdisziplin (die da aber nicht die Einzige bleiben wird) angelangt: Morgendliches Ghee-Trinken. Bei den ersten 30ml konnte ich mir noch vorstellen, es wäre Tequila (wegen der Zitrone danach und der Menge), aber bei den heutigen 110ml war mir dann doch etwas komisch. Einen knapp 6-fachen Tequila hab ich noch nie getrunken.... 

Runter damit! Im Namen der Gesundheit!
Die nächsten Tage noch mehr zu meinem Befinden und dem Resort.

Herzlichst

YU

19. Januar 2017 - Keine Kommentare!

Zum Thema Detox… Oder: Ich packe meine Sachen

Detox ist ja augenblicklich in aller Munde. Im wahrsten Sinne des Wortes.Die guten Vorsätze für 2017 haben noch Gewicht und den Verlockungen wurde vielleicht auch bis heute widerstanden.

Wer mich auf Facebook oder Instagram "verfolgt", hat in der vergangenen Woche nachlesen können, dass ich mit einer Detox-Kur begonnen habe, mich auf meine Ayurveda-Kur in Indien, zu der ich am Sonntag die Reise antrete, vorzubereiten. Dienstagmorgen kam die erste Lieferung meines Kur-Produzenten, den ich zum ersten Mal kosten durfte. Da ich weiß, dass es mir am Anfang schwer fällt, komplett auf "flüssig" umzustellen, habe ich mir die Kur so zusammen gestellt, dass ich mittags eine Suppe essen konnte und abends eine leichte Mahlzeit. War alles im Paket. So weit so gut.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich brauche das schon, so einen genauen Fahrplan. Am liebsten mit Nummerierung. Saft 1 um 8 Uhr, Saft 2 um 10.30 Uhr, Suppe um 13 Uhr, etc. Wenn ich mich dazu entscheide, dass ich mich quälen will, dann bitte mit genauem Terminplan- und überhaupt: Dann bitte auch alles fix und fertig und max. nur noch warm machen. Quasi auch Urlaub fürs Gehirn. Bloß nicht nachdenken, was ich kochen soll. Lustig wird es, wenn der Mann dann abends dazu stößt und unschuldig fragt: "Was essen wir denn heute? Wollen wir zum Italiener? Ach ja, Du machst ja Detox. Hmmm... Was esse ich denn dann?" Ich mache es mir dann schon mal mit Tee auf dem Sofa gemütlich, während mein Liebster dann noch mit Nahrungsbeschaffung beschäftigt ist.... Halte ich auch gut durch. Er kann ruhig essen und trinken, was er will. Ich habe "Gehirn-Urlaub" und detoxe noch nebenbei...

Tag 5 meiner Kur am Samstag: Nachdem ich wiederum 3 Säfte und die Suppe zu mir genommen habe, haben wir uns spontan zu einem Bar-Besuch entschlossen. Schon tausendmal während Detox-Kuren gemacht. Dann wird eben ein Tomaten-Saft getrunken. Lecker. 

Dieses Mal war ich nicht so stark: Da ich ja ab diesem Sonntag in Indien "detoxe", kann es ja nicht schaden, einfach bis dahin noch "Spaß" zu haben... Was nicht heißen soll, dass ich die 4 ½ Tage "gedarbt" habe, nein. Es ging mir sogar sehr gut. Aber Indien wird sicher eine wahnsinnig tolle Erfahrung werden, dann kann ich auch einen Grund dafür liefern, warum ich zum "detoxen" fahren muss- und nicht schon vorher alles erledigen, was die Ärzte für mich dort vor Ort tun können. Die haben nämlich auch einen "Fahrplan" für mich. 

Während dem Koffer packen heute telefonierte ich noch mit meiner Freundin, die mit mir gemeinsam diese Reise antritt. Da sie schon häufiger in Kerala war, bat ich sie um Rat, was in den Koffer gehört und was nicht. Und ich sage Euch, dieser Trip fängt schon beim Packen mit Detox an: Am besten nur Sachen mitnehmen, die schmutzig werden können (durch die vielen Öl-Behandlungen gehen die Klamotten wohl kaputt), nein, vielmehr empfiehlt sie mir, Dinge mit zu nehmen, die ich sogar dort dann lassen kann. Also: Keine schicken Klamotten, keine Schminke, kein Nagellack (soll man während einer Kur nicht verwenden). Ich werde darauf reduziert, mich auf mich zu besinnen und die Dinge, die mir hier so viel bedeuten, sind dort unnötig, wenn nicht sogar hinderlich. 

Mich auf mich selbst besinnen, ja, das klingt schön. Quasi Detox von mir selbst. Mich von äußeren Einflüssen befreien. Ist auch für das Thema Mode und Stil durchaus wichtig. Ich sprach ja bereits mehrfach von persönlichem Stil und Mut zu sich selbst. Auch ich brauch dahingehend da auch mal ein "Reset".

In diesem Sinne packe ich nun also meinen Koffer mit Dingen, von denen ich mich lösen kann- und trinke dabei noch ein schönes Gläschen Prosecco.

In diesem Sinne: Prost!
YU

19. Dezember 2016 - 1 Kommentar.

So…

...das wäre geschafft!

WAS FÜR EIN HERBST!

Wer mir auf Facebook und Instagram gefolgt ist, hat schon mitbekommen, dass ich im Herbst ganz schön viel unterwegs war. Ja, es war wirklich eine spannende, arbeitsreiche und lehrreiche Zeit.

Die "Gehe Pharma Handel GmbH" beauftragte mich, für die Mitarbeiter der "gesund leben Apotheken" in ganz Deutschland Gruppen-Coachings durchzuführen, in der es um Mode und persönlichen Stil gehen sollte. Damit waren sie bei mir natürlich goldrichtig! So unterwerfe ich mich selbst keinem Mode-Diktat und war mir sicher, dass ich all den Frauen, die mir bei den 17 Terminen begegnen würden, im Idealfall den Druck nehmen würde, den sich manch einer beim Thema Mode macht und dennoch wertvolle Tipps mitgeben, wie man seinen persönlichen Typ unterstreichen kann und insbesondere auch trotz vorgeschriebener Arbeitskleidung kleine, individuelle Akzente setzen kann.

So war ich also unterwegs mit dem Zug durch ganz Deutschland; von September bis heute. Ja, heute Abend ist der letzte Termin. Ost-West-Süd-Nord; nahezu jedes Bundesland, und überall bis zu 24 Frauen, die auf Tipps und Tricks von mir hofften. 

Was ich in meinen Beratungen nie tue, ist, dass ich nur über die Fassade rede. Denn das bringt niemandem was. Da hätte ich auch einfach Zeitschriften verschicken können und hätte den Effekt erzielt, der sowieso schon Status-Quo ist: Mode-Frust statt Mode-Lust. "Otto Normalverbraucher" ist bei der Vielzahl von Angeboten oftmals völlig überfordert. Und dann kommt ja noch unser fehlendes Selbstvertrauen dazu, was bedauerlicherweise mehr Frauen betrifft, als man so gemeinhin denkt. Die "berühmten" Kilos zu viel, die vermeintlich schlechte Proportion des eigenen Körpers, die einfach nicht mit den Bildern in den Zeitschriften vereinbar ist, die krumme Nase, die schief liegenden Augen, die dünnen Haare.... Was habe ich nicht alles gehört in dieser Zeit.

Warum lenken wir nicht den Fokus auf die Dinge, die uns an uns selbst gefallen? Warum sind wir so selbstkritisch, dass wir unzufrieden sind, wenn wir nicht wie ein Topmodel aus der Zeitschrift aussehen? Warum lieben wir uns selbst nicht, so wie wir sind? Denn das ist der Beginn von Mode und Stil: zu wissen wer man ist und seine persönlichen Stärken zu kennen und zu betonen. Wenn ich mich selbst kenne und schätze, dann "verpacke" ich mich auch entsprechend. Und zwar nicht so, wie es mir die Mode-Industrie vorgibt, sondern so, wie es zu mir passt. 

Stellt Euch nur mal vor, wie langweilig die Welt wäre, wenn wir alle gleich aussähen- uniformiert und langweilig. Ist die Welt nicht genau deshalb so schön, weil sie bunt und wir alle unterschiedlich sind? 

Wenn ich doch weiß, dass ich unsicher bin in meiner Kleidung, warum kleide ich mich dann damit? Nur, weil es vermeintlich angesagt ist? Bei der ersten Kritik falle ich um und mein Selbstbewusstsein leidet den ganzen Tag und ich kann nicht "ich" sein, bis ich wieder an meinen Kleiderschrank komme, in die komfortable Jogging-Hose hüpfe und vor lauter Frust am Abend ne Tüte Chips oder ne Tafel Schokolade rein haue. Das kann ich sagen: Das ist nicht das Ziel von Mode. Vielmehr soll Kleidung die Persönlichkeit unterstreichen- das sagte sogar schon Elsa Schiaparelli, eine der großen Modeschöpferinnen im frühen 20. Jahrhundert. Stil und Klasse erreicht man nicht, in dem man ein "Mode-Fuzzi" ist, sondern indem man sich so annimmt, wie man ist, und genau diese Persönlichkeit unterstreicht. Zu sehen an allen bekannten Stil-Ikonen vergangener Epochen, die oftmals noch bis zum heutigen Tage als modern wahrgenommen werden.

Tja, ich hoffe sehr, dass ich dem ein oder anderen bei diesen Seminaren Mut machen konnte. Mut zum eigenen Stil. Mut man selbst zu sein und niemand anderem zu entsprechen.

Ja, ich weiß, es ist schwer- aber man muss nun mal mit sich selbst irgendwie klar kommen; umtauschen geht ja schlecht. Dann wäre es doch besser, wenn man sich viell. ein bisschen lieb hat und sich so um sich kümmert, wie man es sich auch von anderen für einen selbst wünscht. Selbstbewusst zu seinen Rundungen steht- viell. die markante Nase sogar zu seiner "Marke" macht. Es gibt so viele Möglichkeiten, seinen besonderen Typ zu unterstreichen. Dafür muss und darf man auch keiner Norm entsprechen. Überhaupt: Was heißt den Norm? Ich wage es mal zu behaupten, dass jeder von uns schön ist- auf seine eigene, ganz persönliche Art. Und die gilt es zu unterstreichen.

Schöne Kleidung kann zu Selbstbewusstsein beitragen- aber nur, wenn sie auch zur Persönlichkeit und einem Selbst passt.

Herzlichst

YU

18. November 2016 - Keine Kommentare!

…also…

...ich wollte da ja noch was erzählen, über sündhaft teure Kosmetik und deren Wirksamkeit...

...ist ja so ne Sache mit dem Glauben und der Wirkung...

Neulich, nach einer wirklich kurzen Nacht war ich auf dem Weg nach Berlin zu einem Mega-Konzert, auf das ich mich schon lange gefreut habe. Und da war ich nun, mit meinen dicken Augen und der Müdigkeit. Ist ja Veranlagung, habe ich schon herausgefunden. Das mit den dicken Augen, meine ich. So sieht man mir also jede kurze oder schlecht geschlafene Nacht an, jeden Frust und Ärger. Muss ich wohl mit leben. Aber manchmal würde ich halt doch gerne wie Kate Moss in ihren besten Jahren aussehen- da muss es doch was geben? Die Industrie verspricht mir das doch fortwährend... So begab ich mich also auf die Suche nach einem Wunder im Duty Free- und es geschah in Form einer wahnsinnig netten und empathischen Verkäuferin. (Erlebt man so ja auch nicht alle Tage.) Offenbar mit dem gleichen "Problem" geplagt empfahl sie mir ein Augenserum von Dior. Es soll wohl bei kurzfristigen Schwellungen helfen; die Dame war aber so ehrlich, dass sie mich auf den Umstand der Genetik hinwies. Ist wohl nicht zu ändern. So viel Ehrlichkeit wurde mit Kauf belohnt. Auch wenn der Preis mir kurz Schnappatmung bescherte: Knapp im 3-stelligen Bereich, am Flughafen minus 20%. Naja, für ein Wunder...

Fazit: Es kribbelte tatsächlich beim Auftragen und es war eine leichte Abschwellung spürbar und zu sehen. Den Rest erledigte der Concealer. Zu jemand anderem wurde ich nicht, so musste ich also doch mit mir ausgehen, so wie ich nun mal aussehe. Geht auch. Muss ja. Frage ist natürlich, ob man das jetzt braucht mit dem Serum. Für Unterwegs sicherlich nicht schlecht; wenn man zuhause ist, helfen aber auch die altbewährten Kamillen- oder Schwarztee-Beutel, natürlich gekühlt. Dafür braucht man aber auch Zeit- und die kostet ja auch bekanntlich Geld. Am Ende hilft auch: Kein Stress, Ärger und ausreichend Schlaf. Unbezahlbar, aber gut für's Portemonaie. (Und leider auch nicht immer so machbar.)

Oder der gute Filter im Netz. Dann darf ich eben mit der Welt nur noch darüber interagieren und sehe aus wie mein besseres "Ich". Auch keine Lösung.

Dann bleib ich doch lieber ich selbst und habe eben manchmal dicke Augen. Ich weiss ja jetzt, wie ich mir kurzfristig Besserung verschaffen kann.

Herzlichst

YU

10. November 2016 - Keine Kommentare!

ÄHM …

…das ist er also, mein erster Blog-Eintrag…
Da fragt man sich doch glatt, was will die einem Neues erzählen, was nicht schon zu Hauf gehört wurde?

Ganz ehrlich!? Wahrscheinlich nichts.

ABER: Vielleicht erreichen meine Worte jemanden, der woanders nicht liest. Des Weiteren möchte ich natürlich gerne so viele Menschen wie möglich informieren, unterhalten und im Idealfall auch das ein oder andere Mal motivieren. Denn dies ist auch mein Ansinnen in meinen Coachings und Beratungen. Traurigerweise lerne ich viel zu viele Menschen kennen, die versuchen jemand anderes zu sein, und bei all dem Wunsch unbedingt den aktuellen Trends entsprechen zu wollen, verlieren sie oft sich selbst und sind allmorgendlich vor dem Kleiderschrank frustiert, weil sie nicht wissen, was sie anziehen sollen. Fühlen sich womöglich auch den ganzen Tag nicht richtig wohl. Was leider auf der non-verbalen Ebene von jedem wahrgenommen wird und damit wird man unsicher und weniger souverän, als wenn man seine Persönlichkeit auch noch mit schönen Accessoires unterstreicht.

Ja, ja- die Kunst den eigenen Stil zu finden. Vielleicht auch gegen den Strom zu schwimmen und einfach dazu stehen, dass man die giftgrüne Jacke von vor 10 Jahren bis zum heutigen Tage noch heiß und innig liebt.

Oder jeden einzelnen Tag so zu lieben, dass man sich auch für die Arbeit hübsch macht und nicht darauf wartet, das neue Kleid lediglich an Wochenend- und Feiertagen aus dem Schrank zu holen. Wenn man bedenkt, dass man in ungefähr 40 Arbeitsjahren ca. 9.000 Mal zur Arbeit geht und der Anteil an Urlaubs- und Feiertagen erheblich geringer, ist es doch eigentlich schade um die schöne Lebenszeit, wenn man gerade nicht auch diese Tage in vollen Zügen genießt.

Tja, was will ich nun also ab sofort 1-2 Mal wöchentlich erzählen? Sicherlich werde ich über Mode sprechen- meine große Leidenschaft. Dazu gehört für mich natürlich auch Kosmetik und, „last but not least“, auch „Lifestyle“: Wohndeko genauso wie auch Reisen und Ausgehen.

Derzeit bauen wir unser neues Heim um- es dürfen also viele Deko-Tipps erwartet werden. Ebenso probiere ich gerade ein sündhaftes teures Augenserum gegen Augenringe aus. Auch dazu werde ich eine ehrliche und unabhängige Meinung kundgeben. Anfang 2017 werde ich eine Ayurveda-Reise nach Indien unternehmen. Gerne werde ich von meinen Erlebnissen berichten.

Ihr dürft also ein buntes Potpourri an meinen Gedanken und Erlebnissen erwarten.

Für heute schicke ich sonnige Novembergrüße

YU