19. Januar 2017 - Keine Kommentare!

Zum Thema Detox… Oder: Ich packe meine Sachen

Detox ist ja augenblicklich in aller Munde. Im wahrsten Sinne des Wortes.Die guten Vorsätze für 2017 haben noch Gewicht und den Verlockungen wurde vielleicht auch bis heute widerstanden.

Wer mich auf Facebook oder Instagram "verfolgt", hat in der vergangenen Woche nachlesen können, dass ich mit einer Detox-Kur begonnen habe, mich auf meine Ayurveda-Kur in Indien, zu der ich am Sonntag die Reise antrete, vorzubereiten. Dienstagmorgen kam die erste Lieferung meines Kur-Produzenten, den ich zum ersten Mal kosten durfte. Da ich weiß, dass es mir am Anfang schwer fällt, komplett auf "flüssig" umzustellen, habe ich mir die Kur so zusammen gestellt, dass ich mittags eine Suppe essen konnte und abends eine leichte Mahlzeit. War alles im Paket. So weit so gut.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich brauche das schon, so einen genauen Fahrplan. Am liebsten mit Nummerierung. Saft 1 um 8 Uhr, Saft 2 um 10.30 Uhr, Suppe um 13 Uhr, etc. Wenn ich mich dazu entscheide, dass ich mich quälen will, dann bitte mit genauem Terminplan- und überhaupt: Dann bitte auch alles fix und fertig und max. nur noch warm machen. Quasi auch Urlaub fürs Gehirn. Bloß nicht nachdenken, was ich kochen soll. Lustig wird es, wenn der Mann dann abends dazu stößt und unschuldig fragt: "Was essen wir denn heute? Wollen wir zum Italiener? Ach ja, Du machst ja Detox. Hmmm... Was esse ich denn dann?" Ich mache es mir dann schon mal mit Tee auf dem Sofa gemütlich, während mein Liebster dann noch mit Nahrungsbeschaffung beschäftigt ist.... Halte ich auch gut durch. Er kann ruhig essen und trinken, was er will. Ich habe "Gehirn-Urlaub" und detoxe noch nebenbei...

Tag 5 meiner Kur am Samstag: Nachdem ich wiederum 3 Säfte und die Suppe zu mir genommen habe, haben wir uns spontan zu einem Bar-Besuch entschlossen. Schon tausendmal während Detox-Kuren gemacht. Dann wird eben ein Tomaten-Saft getrunken. Lecker. 

Dieses Mal war ich nicht so stark: Da ich ja ab diesem Sonntag in Indien "detoxe", kann es ja nicht schaden, einfach bis dahin noch "Spaß" zu haben... Was nicht heißen soll, dass ich die 4 ½ Tage "gedarbt" habe, nein. Es ging mir sogar sehr gut. Aber Indien wird sicher eine wahnsinnig tolle Erfahrung werden, dann kann ich auch einen Grund dafür liefern, warum ich zum "detoxen" fahren muss- und nicht schon vorher alles erledigen, was die Ärzte für mich dort vor Ort tun können. Die haben nämlich auch einen "Fahrplan" für mich. 

Während dem Koffer packen heute telefonierte ich noch mit meiner Freundin, die mit mir gemeinsam diese Reise antritt. Da sie schon häufiger in Kerala war, bat ich sie um Rat, was in den Koffer gehört und was nicht. Und ich sage Euch, dieser Trip fängt schon beim Packen mit Detox an: Am besten nur Sachen mitnehmen, die schmutzig werden können (durch die vielen Öl-Behandlungen gehen die Klamotten wohl kaputt), nein, vielmehr empfiehlt sie mir, Dinge mit zu nehmen, die ich sogar dort dann lassen kann. Also: Keine schicken Klamotten, keine Schminke, kein Nagellack (soll man während einer Kur nicht verwenden). Ich werde darauf reduziert, mich auf mich zu besinnen und die Dinge, die mir hier so viel bedeuten, sind dort unnötig, wenn nicht sogar hinderlich. 

Mich auf mich selbst besinnen, ja, das klingt schön. Quasi Detox von mir selbst. Mich von äußeren Einflüssen befreien. Ist auch für das Thema Mode und Stil durchaus wichtig. Ich sprach ja bereits mehrfach von persönlichem Stil und Mut zu sich selbst. Auch ich brauch dahingehend da auch mal ein "Reset".

In diesem Sinne packe ich nun also meinen Koffer mit Dingen, von denen ich mich lösen kann- und trinke dabei noch ein schönes Gläschen Prosecco.

In diesem Sinne: Prost!
YU

Veröffentlicht von: Sabine Schindler in Allgemein

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